Pressemeldungen

Barendorfer Bürger gründen Bürgerinitiative gegen die A39

Mehr als 100 Barendorfer sind am Sonntag, den 20. Februar, der Einladung des Bürgerforums Barendorf zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung "A39 Ostschwenk und PWC-Anlage" gefolgt.

Nach einer Informationsphase durch das Bürgerforum Barendorf über die Verlagerung des geplanten Trassenverlaufs der A39 400m näher an Barendorf heran, sowie die vorgesehene Park- und Rastanlage in unmittelbarer Nähe zu Barendorf, führten die Anwesenden einen intensiven Austausch über die zu erwartenden Belastungen für Gesundheit und Lebensbedingungen (u.a. Lärm, Dreck, Wertverlust).

Im Verlauf dieses Bürgergesprächs wurde deutlich, dass man die Fragen von Streckenführung und Rastplatz nicht losgelöst von der Frage nach der Sinnhaftigkeit der A39 überhaupt betrachten kann. Schnell wurde deutlich: Alle anwesenden Barendorfer wollen keine A39!

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Schwarzer Peter im Vorgarten

Leserbrief zum LZ-Kommentar vom 08.02. „Gespräch statt Blockade

Die Anwohner lehnen die von der Fa. Manzke in Volkstorf geplante Deponie mehrheitlich ab. Die Errichtung einer Deponie in einer Entfernung von nur ca. 100 Metern zu Wohnhäusern ist absolut unakzeptabel. An dieser Position wird auch der nun begonnene Dialog nichts ändern. Eine Deponie im Vorgarten lässt sich nun mal nicht schönreden. Ihnen ein Handeln nach dem Sankt-Florian-Prinzip vorzuhalten, weil sie einen alternativen Standort fordern, ist empörend! Zudem verkürzt der Kommentator mit seinem auf Volkstorf beschränkten Blick die Zusammenhänge um die Findung eines Deponiestandorts im Landkreis.

Es war zunächst die kommunale Gesellschaft für Abfallwirtschaft (GfA), welche bereits in 2008 eigene Pläne für die Errichtung einer Mineralstoffdeponie aufstellte. Der Gemeinderat in Brietlingen und der Samtgemeinderat Scharnebeck lehnten diese Pläne umgehend ab, es formierte sich eine Bürgerinitiative und selbst Politiker des Kreistages äußerten Bedenken, weil ein Deponiestandort auf dem GfA-Gelände in Bardowick u.a. „aufgrund der Nähe zu besiedeltem Gebiet nicht verträglich für die Anwohner sei".

Infolge der massiven Kritik begann die GfA mit der Suche nach alternativen Standorten für eine Mineralstoffdeponie in der Hansestadt und dem Landkreis Lüneburg. Überraschend gab die GfA aber dann Pläne und Standortsuche auf. Wirtschaftliche Gründe wurden genannt. Parteien und Politiker konnten aufatmen. Und plötzlich erschien es der Fa. Manzke wirtschaftlich sinnvoll, eine eigene Deponie zu errichten. Der Schwarze Peter landet in Volkstorf!

Wenn man das Argument des Kommentators gelten lässt, dass Bauschutt aus der Region auch regional recycelt und deponiert (!) werden sollte, warum überlässt man dann die sensible Frage nach dem Deponiestandort nun einem privaten Unternehmen? Private Unternehmen handeln nach dem Gewinnmaximierungsprinzip - was diesen nicht vorzuwerfen ist. Dieses stellt aber für die Lösung der Standortfrage ein gänzlich ungeeignetes Prinzip dar, weil es sich nicht am Gemeinwohl orientiert. Die Findung eines Deponiestandorts im Landkreis bedarf eines gesellschaftlichen Kompromisses, welcher nicht in einer Mediation mit Fa. Manzke erreicht wird. Der Dialog ist auf politischer Ebene in Stadt und Landkreis zu führen. Vor dieser Frage sind aber Parteien und Politiker mit Blick auf die anstehende Kommunalwahl kollektiv abgetaucht.

Das Bürgerforum Barendorf wird das Verfahren um die Deponieplanung in Volkstorf auch weiterhin aktiv und kritisch begleiten. Eine Deponie an diesem Standort wird es nicht geben! Wir haben deshalb bereits vor dem zweiten Mediationstermin politische Vertreter aus Vastorf, Barendorf und der Samtgemeinde Ostheide in einer gemeinsamen Gesprächsrunde aufgefordert, sich eindeutig gegen den Deponiestandort in den Räten auszusprechen.

Bürgerforum Barendorf lehnt Deponie in Volkstorf ab

Fa. Manzke soll alternativen Standort für Mineralstoffdeponie suchen

Das Bürgerforum Barendorf lehnt die Errichtung einer Mineralstoffdeponie in Volkstorf ab. Errichtung und Betrieb der Deponie werden Barendorf und Volkstorf über Jahrzehnte mit erhöhtem Staub, Lärm und Verkehr belasten. Das Deponiegelände wird zudem über Jahrhunderte seinen natürlichen Charakter verlieren, einer alternativen Nutzung entzogen sein und eine dauerhafte Gefahr für die Qualität unseres Grundwassers darstellen. Darüber hinaus führt die Ballung von Deponie und weiterer schädlicher Flächenverbräuche (A 39) zu einer erheblichen Verringerung des Wohnwertes in Barendorf und Volkstorf.

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Mehr Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung kommunaler Haushalte

Bürgerforum Barendorf fordert Bürgerhaushalt für Barendorf

Im kommunalen Haushalt werden die Ziele und Vorhaben geregelt, welche unmittelbar die Wohn- und Lebensqualität in der Gemeinde beeinflussen. Zudem wird mit diesem über die Verwendung öffentlicher Gelder – den Steuern und Beiträgen der Bürger – entschieden. Die Aufstellung des Haushaltes sollte deshalb ein zentraler Ausgangspunkt für den Dialog zwischen Gemeindevertretern und Bürgern sein. Leider wird von dieser Möglichkeit auch in Barendorf kein Gebrauch gemacht!

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Bundesstraße zerteilt den Ort

Leserbrief zum LZ-Bericht vom 18.11., „Kontrollen auf der B 216"
Der Besuch der Verkehrskommission des Landkreises in Barendorf zur Begutachtung der Verkehrssituation nach dem Umbau der B 216 war im Ergebnis unbefriedigend. Die Änderungsvorschläge, ausgehend von den Ergebnissen unserer Befragung der Barendorfer Bürger, stießen bei den Mitgliedern der Kommission auf wenig Verständnis und wurden meist mit dem Hinweis auf die vorschriftengemäße Planung abgelehnt. Gemessen am Anspruch der 1,5 Mio. Euro teuren Umbaumaßnahmen – langsamere Fahrweise und mehr Verkehrssicherheit – sind viele Bürger mit dem Resultat nicht zufrieden. Ein Kommentar aus unserer Umfrage bringt dieses auf den Punkt: „Die Millionen für den Rückbau hätte man sich sparen können. Zwei Blitzer hätten mehr gebracht!".

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Bürgerforum Barendorf fordert wirksame Sicherung des Schulweges

Eigene Geschwindigkeitsmessungen auf B 216 durchgeführt

Am 16.11.2010 findet ein Treffen von Gemeinderatsvertretern mit der Verkehrskommission des Landkreises Lüneburg statt. Hier soll die Verkehrssituation nach dem Umbau der B 216 besprochen werden. Das Bürgerforum Barendorf hat den Teilnehmern ihren Forderungskatalog zukommen lassen.

Das Bürgerforum Barendorf hat nach den Ergebnissen der Bürgerbefragung vom 17./18.09.2010 zum Umbau der B 216 eigene Geschwindigkeitsmessungen in Barendorf durchgeführt. Diese Messungen fanden sowohl außerorts im Tempo-70-Bereich auf Höhe der Schulstraße als auch innerorts zwischen Dorfstraße und Finkenweg statt. Die Messergebnisse bestätigen die Meinung der Bürgerinnen und Bürger über die insgesamt zu hohen Fahrgeschwindigkeiten. Während die Schulstraße immer wieder Fahrzeuge mit extrem hohen Geschwindigkeiten bis zu 115 km/h passierten, zeigte sich innerorts eine grundsätzlich überhöhte Durchschnittsgeschwindigkeit (57 km/h).

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An den Bedürfnissen der Bürger vorbeigeplant?

Bürgerforum Barendorf führt Umfrage zum Umbau der B 216 durch

Das Bürgerforum Barendorf hat in einer Umfrage am 17. und 18. September 2010 sowie im Internet sowohl Barendorfer als auch Bürger aus umliegenden Ortschaften nach ihrer Meinung zum abgeschlossenen Umbau der B 216 –Ortsabschnitt Barendorf befragt. Aus der Umfrage konnten insgesamt 141 Fragebögen , davon 109 auf Barendorfer entfallend, ausgewertet werden.

Folgendes konnte in Erfahrung gebracht werden:

Der überwiegende Teil der Barendorfer Umfrageteilnehmer ist mit dem Standort der neuen Ampel nicht zufrieden. Insgesamt behindert sie den Verkehrsfluss mehr, als dass sie ihn fördert.

Die Befragten sind sich einig. Der Schulweg entlang der B 216 ist nicht sicher! Vermisst wird die abgebaute Bedarfsampel Ecke Clasberg sowie eine sichere Überquerungsmöglichkeit der Dorfstraße.

Mit der Verringerung der Straßenbreite der B 216 sollte eine Reduzierung der innerörtlichen Fahrgeschwindigkeit erreicht werden. 75 % der Befragten können hier keine Geschwindigkeitsreduzierung ausmachen.

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Barendorfer Dissonanzen

Leserbrief zum LZ-Bericht „30 Jahre Warten haben ein Ende" und „Disput über Dorfgemeinschaft" vom 15.6. und 18.6.

Barendorf hat eine touristische Attraktion: der neu betonierte und beleuchtete Laternenweg als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Region . Gut, dass wir bei Tage wandern, denn bei Nacht kämen wir wieder ins Dunkel: Der Anschluss bleibt unbeleuchtet und lässt die Kröten ruhig wandern, hoffentlich noch lange, denn weitere Laternen verschlängen weiteres Geld für sich und den Strom. Geld, was nicht da ist, wenn es gilt, Anpflanzungen an gleicher Stelle vorzunehmen oder Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung durchzuführen.

Naja, Hauptsache, wir haben mit Fördermitteln eine neue Betonpiste, die nicht mehr zuwachsen kann. Ein lang gehegter Wunsch geht in Erfüllung. So, wie der Weg gestaltet ist, drückt er wohl auch eine Mentalität aus: Was gut für die Gemeinde ist, wissen wir allein und mit unserer Mehrheit im Rat brauchen wir auf andere Meinungen auch nicht zu hören.

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Politiker müssen ihre Ziele offenlegen

Leserbrief zum LZ-Bericht vom 18.06., „Disput über Dorfgemeinschaft"

„Lasst uns doch mal diskutieren, wie es besser gehen kann." So mag man den überparteilichen Antrag zur „Förderung der Lebensqualität und der Stärkung der dörflichen Gemeinschaft" an den Rat der Gemeinde Barendorf in einem Satz zusammenfassen. „Worüber sollen wir denn diskutieren? Ihr macht ja keine konkreten Vorschläge." So fiel verkürzt die Antwort der Mehrheit im Rat aus. Damit dürfte die Diskussion über den durchaus gut gemeinten Ansatz beendet und der Antrag ad acta gelegt werden.

Andersherum gewendet hätte die Antwort aber auch lauten können: „Wir brauchen hier nicht diskutieren, denn wir besitzen die absolute Mehrheit." Denn jenseits seines eigentlichen Inhalts zielte der Antrag der Opposition auch auf die Bedeutung ab, welche die einzelnen Ratsmitglieder und die Parteien der Institution „Gemeinderat" beimessen. Und so ist es nur verständlich, dass eine sich in der Minderheit befindende Opposition diesen gerne als Beratungsgremium verstanden wissen will, um Anteil an der Gemeindeentwicklung nehmen zu können. Wohingegen die regierende Mehrheit diesen bekanntlich lediglich als Gremium ihrer Beschlüsse betrachtet.

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Waldrodung zur Erweiterung des Sportplatzes in Barendor

Wir sind entsetzt über das Ausmaß der Waldrodung durch die Gemeinde Barendorf zur Erweiterung des Sportplatzes. Jetzt, wo wieder einmal Fakten geschaffen wurden, ist die Größe der Zerstörung sichtbar. Sechzigjährige Fichten und einhundert Jahre alte Laubbäume sind beseitigt worden. Ein in seiner Geschlossenheit ohnehin schon beeinträchtigter Waldgürtel ist verschwunden. Die Schutzfunktion für Kleinklima, Sicht-, Staub- und Windschutz sind zerstört, das Landschaftsbild nachhaltig verändert. Der Erholungswert des Waldes ist für alle Bürger vermindert.

Schöngefärbte Ausgleichsmaßnahmen können die vorsätzliche Zerstörung der Natur nur kaschieren, denn diese werden nach Größe und Wirksamkeit nicht einmal in sechzig Jahren einen annähernden Ausgleich dieser Zerstörungen darstellen – wenn sie nicht wiederum neuerlichen Baumaßnahmen geopfert werden.

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