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Sperrungen der B 4 und B 209 wirken sich negativ auf Barendorf aus
Der Landkreis Lüneburg hat im Jahre 2006 die Bundesstraße 4 (B 4) südlich von Lüneburg und in 2010 die B 209 in Höhe Hohnstorf für den schweren Transit-LKW-Verkehr (größer 12 t) gesperrt. Diese Sperrungen sind entgegen der öffentlichen Meinung nachweislich erfolgreich. Dies beweist der Vergleich der Verkehrszählungen der Bundesanstalt für Straßenwesen aus den Jahren 2005 und 2010.
So hat auf der B 4 im Abschnitt des Landkreises Lüneburg in diesem Zeitraum der Verkehr um täglich durchschnittlich 1.033 LKW abgenommen, obwohl im gleichen Zeitraum ein Anstieg des PKW-Verkehrs von 762 Fahrzeugen festzustellen ist. Auf der Bundesstraße 209 haben im Untersuchungszeitraum sowohl der LKW-Verkehr (- 178 LKW pro Tag) als auch der PKW-Verkehr (- 514 PKW pro Tag) abgenommen.
Die Sperrungen dieser zwei Bundesstraßen im Landkreis Lüneburg hat allerdings negative Folgen für die Bundesstraße 216! Der LKW-Verkehr hat im gleichen Zeitraum um täglich 193 LKW zugenommen. Mittlerweile rollen damit täglich durchscnittlich 977 LKW (und 10.123 PKW) durch Barendorf hindurch. Damit wird die Lenkung des Transit-LKW-Verkehrs, welche der Landkreis Lüneburg mit den Sperrungen der anderen Bundesstraßen bewirkt hat, mehr als deutlich. Dies ist nicht hinnehmbar!
Abb.: Veränderung des duchschnittlichen täglichen Straßenverkehrs im Landkreis Lüneburg (2005-2010)

Das Bürgerforum Barendorf wird sich deshalb gegenüber dem Landkreis Lüneburg für eine Sperrung der Bundesstraße 216 für den schweren Transit-LKW-Verkehr einsetzen. Erste Gespräche haben zu diesem Thema bereits mit Nachbargemeinden, Bürgerinitiativen sowie in der Samtgemeinde Ostheide stattgefunden. Demnächst wird Landrat Nahrstedt zu dieser Entwicklung Stellung beziehen müssen.
Quellen: Bundesanstalt für Straßenwesen (www.bast.de)
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